Report Archiv

„Report“, das Magazin für Kunst und Zivilgesellschaft in Zentral- und Osteuropa, erschien zwischen 2004 und 2009 auf Deutsch und Englisch insgesamt zehn Mal in gedruckter Form. Neben Interviews, Porträts, Statements und Reportagen zu kulturellen, sozialen und politischen Themen informierte das Magazin über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen von „Kontakt“ und „tranzit“. Jede Ausgabe wurde exklusiv von Künstlern visuell gestaltet.


Die meisten Ausgaben sind bereits vergriffen. Sie können aber hier nach einzelnen Exemplaren nachfragen bzw. stehen diese als pdf zum Download zur Verfügung.



Online Issue March 2007 Focus: Ungarn / Hungary

"Versteckt, beschlagnahmt, als Beweismaterial beigefügt... Bilder der ungarischen Revolution 1956", hrsg. Ungarisches Nationalmuseum, Collegium Hungaricum Berlin, Budpest-Berlin 2006 - György Pintér

Ein Tag im Leben der ungarischen Radiojournalistin Anna Lengyel

Es gibt diese Tage im Leben, an denen man das Gefühl hat, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Der 23. Oktober 2006 war so ein Tag und die Stadt Budapest so ein Ort.

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1956_budapest_T-54 - public domain

„Ein Kommunist lügt immer“

Die aus Moskau aufgezwungene Staatsideologie wurde in Ungarn nicht nur wegen des Terrors und der Freiheitseinschränkungen gehasst, sondern auch wegen ihres originär als Lüge empfundenen Kerns: nämlich dem Versprechen, alle Menschen gleich und glücklich zu machen. „Ein Kommunist lügt immer“ ist daher das Schlagwort gemäßigter wie auch radikaler Antikommunisten in Osteuropa – und es war ebenso während der Budapester Protestdemos im Herbst 2006 zu hören. Dispute zwischen Linken, Rechten und Liberalen spalten momentan das Land und die wochenlangen Demonstrationen am Parlamentsplatz nach der „Lügenrede“ des sozialistischen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsány erschienen wie ein vorhersehbarer Unfall. Dennoch: Die offiziellen Etiketten stimmen nicht mit dem realen Inhalt der einzelnen Parteien überein. Eine Analyse der Ereignisse, Wirrnisse und historischen Hintergründe.

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Peter Zilahy, Finnland 2001 - Laura Lehvonen

Der lange Weg nach Nah

Eine literarische Reise mit dem ungarischen Schriftsteller Peter Zihaly

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