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REPORT

Exklusiv gestaltet von dem slowakischen Künstler Roman Ondák

Futuropolis, 2006 exklusiv für Report als Memory Spiel-von Roman Ondák

Eine von den Strategie, die der Künstler Roman Ondák verfolgt, ist jene der „Anti-Bilder“. Damit sind Kunstwerke, bei denen Ondák seine Autorenschaft völlig zurücknimmt, gemeint.

Zu diesem Genre der „Anti-Bilder“ zählen auch die Arbeiten der Serie „Futuropolis“ (2006), die in der vorliegenden Ausgabe des „Report“ zu sehen sind und extra für das Magazin noch einmal neu zu einem Memoryspiel aufgelegt werden, wie es sie für ein paar Cent für Kinder in slowakischen Zeitschriftenläden zu kaufen gibt. Gezeigt wird ein kleiner Ausschnitt von insgesamt 100 zum größten Teil Amateurzeichnungen, die die Vision einer Zukunftsstadt visualisieren, die Verwandte und Freunde auf Bitte von Roman Ondák anfertigten. Die gerahmten Originalbilder waren bereits bei der Biennale in São Paulo (2006) und in der Galerie im Taxispalais in Innsbruck (2007) zu sehen. Es ist interessant, wie sehr sie an die bekannten utopischen Stadtentwürfe der britischen Gruppe „Archigram“ oder jene der österreichischen Architekturkollektive „Haus-Rucker-Co“ oder „Coop Himmelb(l)au“ Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre erinnern.

Futuropolis:
Eine Serie von 100 Zeichnungen, angefertigt von Ondáks Freunden und Verwandten, die er gebeten hatte, die zukünftige Megalopolis nach ihren Vorstellungen zu zeichnen.

Für "Report“ hat Roman Ondák exklusiv das Memory-Spiel (Cover "Report“) aus der Arbeit "Futuropolis“ entwickelt.

Der Print-„Report“, das Magazin für Kunst und Zivilgesellschaft in Zentral- und Osteuropa, erscheint in gedruckter Form zweimal im Jahr auf Deutsch und Englisch. Die Ausgaben sind exklusiv für „Report“ von Künstlern visuell gestaltet.

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