Secession

Jean-Luc Moulène, Rosa Barba, Anoka Faruqee

Jean-Luc Moulène, Monsieur Propre jusqu'à l'os, Paris, 2016, Schaum, farbiger Harz; Ausstellungsansicht Centre Pompidou. Courtesy der Künstler und Chantal Crousel & Niklas Svennung; Paris / Bozen

Jean-Luc Moulène, Monsieur Propre jusqu'à l'os, Paris, 2016, Schaum, farbiger Harz; Ausstellungsansicht Centre Pompidou. Courtesy der Künstler und Chantal Crousel & Niklas Svennung; Paris / Bozen

Jean-Luc Moulène

Seit über dreißig Jahren erkundet der französische Künstler Jean-Luc Moulène in seinem thematisch und medial breit gefächerten Œuvre das Wesen künstlerischer Arbeit und was es bedeutet, Autor eines Kunstwerks zu sein. Er arbeitet mit einer Vielzahl unterschiedlicher Materialien, von industriell hergestellten bis zu organischen oder vorgefundenen, und in Medien wie Fotografie, Film, Malerei, Skulptur und Installation.
Der Knoten – seine mathematische Funktion sowie seine symbolische Bedeutung – spielt im Werk des Künstlers eine große Rolle. Zusammen mit seinen Überlegungen zu Abstraktion steht der Knoten als Metapher für (soziale) Komplexität im Zentrum seiner Arbeit. So stellt die Konstruktion eines Raumknotens auch den Mittelpunkt seiner Ausstellung Secession Knot (5.1) dar.

 

Jean-Luc Moulène, Monsieur Propre jusqu'à l'os, Paris, 2016, Schaum, farbiger Harz; Ausstellungsansicht Centre Pompidou. Courtesy der Künstler und Chantal Crousel & Niklas Svennung; Paris / Bozen

Jean-Luc Moulène, Monsieur Propre jusqu'à l'os, Paris, 2016, Schaum, farbiger Harz; Ausstellungsansicht Centre Pompidou. Courtesy der Künstler und Chantal Crousel & Niklas Svennung; Paris / Bozen

Rosa Barba, White Museum (São Paulo), 2010 / 2016, 70mm Film, Projektor, Installationsansicht, 32. Biennale von São Paulo, Brasilien, 2016. Courtesy die Künstlerin; Foto: Leo Eloy / Estúdio Garagem

Rosa Barba, White Museum (São Paulo), 2010 / 2016, 70mm Film, Projektor, Installationsansicht, 32. Biennale von São Paulo, Brasilien, 2016. Courtesy die Künstlerin; Foto: Leo Eloy / Estúdio Garagem

Rosa Barba

Die filmischen Arbeiten von Rosa Barba bewegen sich zwischen experimentellem Dokumentarfilm und fiktionaler Erzählung. Häufig fokussieren sie Naturlandschaften und vom Menschen verursachte Eingriffe in die Umwelt und untersuchen das Verhältnis zwischen historischer Aufzeichnung, persönlicher Anekdote und filmischer Darstellung.
Das Werk der deutsch-italienischen Künstlerin lässt sich aber ebenfalls vor dem Hintergrund eines erweiterten Skulpturenbegriffs lesen. In der Secession zeigt Barba eine Zusammenstellung von Filmprojektionen und filmischen Skulpturen, die weitestgehend der Frage des Archivierens nachgehen.

 

Rosa Barba, White Museum (São Paulo), 2010 / 2016, 70mm Film, Projektor, Installationsansicht, 32. Biennale von São Paulo, Brasilien, 2016. Courtesy die Künstlerin; Foto: Leo Eloy / Estúdio Garagem

Rosa Barba, White Museum (São Paulo), 2010 / 2016, 70mm Film, Projektor, Installationsansicht, 32. Biennale von São Paulo, Brasilien, 2016. Courtesy die Künstlerin; Foto: Leo Eloy / Estúdio Garagem

Anoka Faruqee, 2015P-08, 2015, Acryl auf Leinen und Tafel. Courtesy die Künstlerin

Anoka Faruqee, 2015P-08, 2015, Acryl auf Leinen und Tafel. Courtesy die Künstlerin

Anoka Faruqee

Die abstrakte Malerei der amerikanischen Künstlerin Anoka Faruqee ist gekennzeichnet durch pulsierende optische und bunte Effekte. Wiederkehrendes Motiv ihrer Bilder sind Muster und Texturen, die sie scheinbar unendlich justiert und durch kleine Vertauschungen variiert, um die Gesetzmäßigkeiten der Malerei auszuloten. Mit dem Moiré-Muster widmet sich die Künstlerin jenem optischen Phänomen, das Interferenzen in Wellenformationen, magnetischen Feldern und auf Computerbildschirmen gleichermaßen beschreibt. In der Secession, ihrer ersten institutionellen Ausstellung in Europa, zeigt Faruqee eine Auswahl ihrer seit 2012 entstandenen Werkgruppen Moiré Paintings, Circle Paintings und Wave Paintings.

 

Anoka Faruqee, 2015P-08, 2015, Acryl auf Leinen und Tafel. Courtesy die Künstlerin

Anoka Faruqee, 2015P-08, 2015, Acryl auf Leinen und Tafel. Courtesy die Künstlerin

Ausstellungsdauer: 6. April – 18. Juni 2017

Secession
Friedrichstrasse 12
1010 Wien
Tel.: +43 1 587 53 07

Öffnungszeiten: Di - So 10.00 - 18.00 Uhr
Permanente Präsentation:
BEETHOVENFRIES von Gustav Klimt

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