Erste Bank MehrWERT-Filmpreis 2021

© Viennale

Zum 11. Mal wird heuer, der von der Erste Bank initierte und gestiftete MehrWERT-Filmpreis vergeben. 

Der Erste Bank MehrWERT-Filmpreis wird unter den österreichischen Filmproduktionen, die von der Viennale kuratiert sind, über eine unabhängige Jury vergeben. 

Der MehrWERT-Filmpreis ermöglicht einen Aufenthalt in New York City  einschließlich einer Werkpräsentation in den Anthology Film Archives. 

 

Jury 

Silvia Bohrn, Kulturmanagerin 
Boris Manner, Philosoph, Kurator 
Andreas Ungerböck, Herausgeber

Moderation: Ruth Goubran

 

Bild der Jury & Ruth Goubran (Erste Group)

© Viennale - Boris Manner, Ruth Goubran, Silvia Bohrn, Andreas Ungerböck

Jurybegründung

Es ist ein Film, der furchtlos ist, der politisch ist, ohne auf politische Korrektheit zu schielen, ein Film, der nicht psychologisiert und einen langen, spannenden erzählerischen Bogen hat. Freiheitseinschränkungen mit den einhergehenden Maßnahmen und Vollzug, die gesetzlich legitimiert in der jeweiligen Zeit als normal gelten, bilden den Rahmen für diese groß erzählten Liebesgeschichten. 

Grandiose Schauspieler, die in einem klaustrophobischen Setting die Grenzen ihrer Kunst ausloten, eine hervorragende Lichtsetzung und Kameraarbeit machen diesen Film zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.

Der Erste Bank MehrWert-Filmpreis 2021 geht an “Große Freiheit” von Sebastian Meise.

Bild von Sebastian Meise

© Viennale - Sebastian Meise

Wir blicken auf ein Dekade der Erste Bank MehrWERT-Filmpreisvergabe. 

25 Filmemacherinnen und Filmemacher wurden für Ihre Werke von 2011 bis 2020 ausgezeichnet. 

Anläßlich des Jubiläums stehen die Preisträgerfilme exklusiv im KINO VOD CLUB – dem Kino für Zuhause – zur Verfügung. Jeder Stream unterstützt nicht nur die mit dem MehrWERT-Filmpreis ausgezeichneten Filmemacherinnen und Filmemacher, sondern auch eines von 57 österreichischen Kinos, die zur Wahl stehen.

Wir bedanken uns bei unseren Partnern in New York dem Deutschen Haus at NYU bei Juliane Camfield und Sarah Girner und bei den Anthology Film Archives, Jed Rapfogel für die langjährige gute Zusammenarbeit.